Krankheiten

PHS - Schmerzhafte Schultersteife

PHS (Periarthropathia humeroscapularis) ist eine sehr schmerzhafte Schultergelenkserkrankung. Sie betrifft die Gelenkkapseln, Muskeln, Sehnen, Schleimbeutel und Weichteile im Bereich der Schulter. Meist umfasst eine PHS mehrere Erkrankungen, die einzeln, gleichzeitig oder aufeinander folgend auftreten können. Zum einen können Verschleißerscheinungen an den Schultermuskeln auftreten. Die Ursache dafür sind Kalkeinlagerungen in den Muskeln oder Sehnen. Es kann sogar zu einer Ruptur (=Zerreißen) der Muskeln oder Sehnen des Schultergelenks kommen, ursächlich durch Unfälle. Wenn das Gelenk nach einer Operation nicht bewegt wird, kann dies auch eine Schultersteife zur Folge haben. Auch eine Verkalkung der Schultermuskeln durch den normalen Altersprozess kann eine PHS hervorrufen.

Die Symptome einer Schultersteife reichen von Schmerzen, Bewegungseinschränkungen, Schwellungen und Entzündungen bis hin zum Rückgang der Schultermuskulatur. Eine schnelle Wiederherstellung der Beweglichkeit ist daher oberstes Ziel einer Behandlung. Um die Schmerzen und die eventuell auftretende Entzündung zu stoppen, werden starke Medikamente in die Schulter eingespritzt. Sobald der Patient es erträgt, beginnt die Behandlung durch Bewegungsübungen.